Lifting ohne OP
Fadenlifting in Leipzig
Minimalinvasives Lifting mit resorbierbaren Fäden und Ultracol 200 PDO Powder Filler
Resorbierbare Fäden heben unter Lokalanästhesie abgesunkenes Gewebe an und regen die Kollagenbildung an – zwischen Unterspritzung und chirurgischem Facelift.
- Haltbarkeit
- 12–18 Monate
- Betäubung
- Lokalanästhesie
- Auflösung der PDO-Fäden
- 18–24 Monate
- Fadenlifting Gesicht 1.200–1.700 €
- Augenbrauenlifting 600 €
- Ultracol 200 1.200 €
Ablauf, Wirkung & Risiken
Zwischen Unterspritzung und Facelift
Das Fadenlifting ist in der modernen ästhetischen Medizin ein faszinierendes Beispiel für das Zusammenspiel von biologischem Handwerk und künstlerischem Blick. Es schließt die Lücke zwischen minimalinvasiven Unterspritzungen (wie Hyaluron) und dem klassischen chirurgischen Facelift.
So funktioniert das Fadenlifting
Die Hauptfunktion des Fadenliftings ist es, das abgesunkene Gewebe zu stützen. Durch mikrofeine, spezielle Fäden wird das abgesunkene Gewebe in den zu liftenden Bereichen wieder angehoben; gleichzeitig erhält das Hautgewebe neue Stützkraft und Elastizität.
Unter Lokalanästhesie werden winzig kleine Einstiche in die Haut gesetzt und die Fäden wie ein Netz ins Unterhautgewebe eingelegt. Aufgrund der Beschaffenheit der Fäden wird ein Rutschen und Reißen des Fadens verhindert und gleichzeitig der Stützeffekt erreicht, der dem Wiederabsinken der Haut entgegenwirkt.
Wirkprinzip
Die Behandlung basiert auf einer Kombination aus zwei Effekten:
- Biologische Wirkung (Straffung): Die Fäden stimulieren die körpereigene Produktion von Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure.
- Mechanische Wirkung (Lifting): Die Fäden, insbesondere solche mit Widerhaken (bidirektional, 360°), üben eine Zugkraft aus, um abgesunkene Weichteile direkt anzuheben und zu formen.
Fadenmaterialien
Wir verwenden resorbierbare Fäden aus verschiedenen Materialien. Die Wahl zwischen PDO (Polydioxanon), PLLA (Polymilchsäure) oder PCL (Polycaprolacton) entscheidet über die Haltbarkeit und die Intensität der Kollagenneubildung.
PDO-Fäden
Am häufigsten kommen PDO-Fäden zum Einsatz. Als chirurgisches Nahtmaterial werden sie seit Jahren verwendet und haben sich bewährt, da sie über die besondere Eigenschaft verfügen, die körpereigene Kollagenbildung der Haut anzuregen. Das Fadenmaterial regt das Unterhautgewebe an, ein neues Stützpolster für die Haut zu bilden, während es sich sukzessive innerhalb von 18 bis 24 Monaten auflöst.
Der Faden verfügt hier über eine sehr hohe Anzahl an kleinen Widerhäkchen, was einen noch exakteren Sitz und Halt des Fadens im Unterhautgewebe gewährleistet. Durch die Vielzahl an kleinen Häkchen wird eine noch bessere Gewebereaktion provoziert und dadurch eine erhöhte Neubildung von Kollagen- und Elastingewebe erreicht. Letztendlich wird aufgrund der vermehrten Gewebereaktion mehr Volumen im gelifteten Hautareal erreicht.
Mono-Fäden
Der Faden besteht aus einem einzigen ultradünnen Filament. Er induziert auf mechanische Weise eine Festigung in den tiefen Hautschichten durch Stimulation der Fibroblastenaktivität. Knitterfältchen und Lachfalten im Gesicht lassen sich so aufpolstern; auch die kleinen Fältchen um den Mund lassen sich dadurch glätten.
Spiral- bzw. Screw-Fäden
Dieser um eine Kanüle gedrehte Faden glättet durch seine spiralförmige, voluminösere Geometrie. Er eignet sich gut für mimisch stark beanspruchte Regionen und induziert eine verstärkte Kollagenproduktion.
Cog-Fäden (Molding) bzw. Zugfäden
Im Gegensatz zu „klassischen“ Cog-Fäden werden die Widerhaken nicht durch Anschlitzen des Fadens bei der Herstellung erzeugt; stattdessen wird der Faden mitsamt seinen Widerhaken im Spritzgussverfahren (Molding) produziert. Faden und Widerhaken sind somit stabiler und bieten eine stärkere Haltekraft. Form und Anordnung der Widerhaken sind in vielen Varianten verfügbar.
Wir verwenden Molding-Cog-Fäden mit bidirektionalen, 360° positionierten, dreidimensionalen Widerhaken, um eine starke Straffung und eine sichere Behandlung zu gewährleisten.
Indikationen
Diese Methode eignet sich zur Straffung des gesamten Gesichtsbereichs, zur Halsstraffung und zur Straffung des Dekolletés. Besonders positive Effekte lassen sich durch die Anhebung der Augenbrauen, die Straffung der Gesichtskonturen im Mittelgesicht, an den Wangen oder am Unterkiefer durch Straffung und Anhebung der unteren Gesichtshälfte sowie durch die Verminderung eines Doppelkinns erreichen.
Kombination mit Liquid-Lifting
Um das Erscheinungsbild optimal auszubalancieren, kann es sich auch als vorteilhaft herausstellen, das Fadenlifting mit anderen nicht-invasiven Methoden, z. B. aus dem Bereich des Liquid-Liftings, zu kombinieren. Das sind Verfahren, die den meisten Menschen bekannt sind, wenn es um die Glättung von Falten geht: Sogenannte Füllstoffe wie Hyaluronsäure werden per Injektion unter die Haut gespritzt. Die Volumenauffüllung erzeugt einen Hebeeffekt, und kleinere Falten werden geglättet.
Beispiel: Full-Face-Fadenlifting
- Mittelgesichtslifting mittels 6 PDO-Zugfäden pro Seite
- Augenbrauenlifting mittels 3 PCLC-Zugfäden pro Seite
Ziel
Ein gelungenes Fadenlifting ist wie ein unsichtbares Gerüst. Die Präzision stellt sicher, dass die Biostimulation (Kollagenbildung) angeregt wird, während das ästhetische Auge dafür sorgt, dass die Harmonie des Gesichts gewahrt bleibt.
Grenzen und Haltbarkeit
Das Fadenlifting ist kein Verfahren, das ein klassisches Facelift ersetzen kann. Damit wird auch schnell klar, wo die härteste Grenze beim Einsatz dieser Technik liegt. Das ist weniger eine Frage des Alters, sondern hängt vielmehr vom Zustand des Gewebes ab. Deutlicher Hautüberschuss ist eine Kontraindikation.
Die Haltbarkeit liegt zwischen 12 und 18 Monaten. Das hat weniger mit der Resorbierbarkeit der Fäden zu tun als mit der natürlichen Veränderung des Gewebes.
Nachbehandlung
- Jede Art von mechanischer Belastung sollte in der ersten Woche nach dem Eingriff vermieden werden.
- Mindestens 5 Tage, idealerweise eine Woche, auf dem Rücken schlafen.
- Gesichtsmassagen sind für mindestens 3 Wochen zu vermeiden, um die Verankerung der Fäden in der Haut nicht zu lockern.
- Dasselbe gilt für sportliche Tätigkeiten, bei denen es zu Drehbewegungen des Kopfes kommt, wie Yoga oder Zumba.
- Die Sauna sollte gemieden werden, solange Schwellungen bestehen.
Risiken und Komplikationen
Das Fadenlifting gilt als äußerst risikoarm. Grundsätzlich birgt aber jeder Eingriff, sei er auch noch so minimalinvasiv, gewisse Risiken wie z. B. Wundheilungsstörungen, Blutergüsse oder Schwellungen. Bei fachgerechter Durchführung der Technik können unerwünschte Folgen – etwa dass Fäden zu oberflächlich gesetzt werden, tastbar sind oder gar durchscheinen und Unebenheiten verursachen – vermieden werden.
An der Einstichstelle können sich Hämatome bilden, nicht selten auch kleine Einziehungen der Haut, die nach ein paar Tagen verschwinden. An den Einstichstellen können außerdem kleine Granulome entstehen; bei richtiger Technik ist das jedoch weitgehend vermeidbar. Asymmetrien können auftreten und einfach nachkorrigiert werden. Selten kann es zu Infektionen kommen, noch seltener zu Nervenverletzungen.
Ultracol 200 PDO Powder Filler
Ultracol 200 ist ein innovativer biostimulierender Filler auf Basis von hochreinem PDO (Polydioxanon) in Pulverform – der weltweit erste Mikropartikel-Filler –, entwickelt für die nicht-invasive Hautverjüngung und -straffung. Durch die Rekonstitution mit physiologischer Kochsalzlösung entsteht eine homogene Suspension, die mittels feiner Kanülen gezielt in die Haut injiziert wird.
Dort stimuliert das PDO die Kollagenneubildung, verbessert die Hautstruktur, erhöht die Dichte des Bindegewebes und führt zu einer sichtbaren Festigung und Verjüngung des behandelten Areals. Ultracol 200 ist ideal zur Anwendung bei erschlaffter, müder oder strukturgeschädigter Haut.
Warum Ultracol 200?
- Patentierte PDO-Mikrosphärentechnologie: sicheres, biokompatibles PDO in mikronisierter Form – frei von toxischen Vernetzern wie BDDE.
- Langanhaltende Wirkung: Der biologische Abbau der PDO-Partikel fördert über Monate hinweg die Kollagenneubildung.
- Vielseitige Anwendung: ideal für empfindliche Zonen wie Augenringe, Glabellafalten, feine periorale Linien oder den Volumenaufbau an den Wangen.
Indikationen für Ultracol 200
In der Anwendung ist Ultracol ein effektiver Kollagenstimulator und gut geeignet für schwierige Indikationen wie dunkle Augenringe und Falten unter den Augen. Aber auch für eine Flächeninjektion, etwa im Wangen- oder Mundbereich, ist Ultracol die optimale Lösung.
- Augenbereich (z. B. dunkle Augenringe, Tränenrinne)
- Zornesfalte (Glabella)
- Wangen und Kinn zur Konturverbesserung
- Lippen- und Nasolabialbereich (feine Linien)
- Dekolleté und Hals (bei Hauterschlaffung)
Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Ob eine Behandlung für Sie geeignet ist, klären wir im persönlichen Gespräch in der Villa Hupfeld.
Oft kombiniert mit
Behandlungen →Ultherapy HIFU
Fokussierter Ultraschall wirkt bis in die SMAS-Schicht, regt die Kollagenneubildung an und strafft Gesicht, Hals, Dekolleté und Körperzonen – ohne Skalpell.
ab 400 €
Botulinum-Therapie
Botulinumtoxin Typ A entspannt gezielt die mimische Muskulatur und glättet so Falten – auch eingesetzt bei Migräne, Hyperhidrose und zur Gesichtskonturierung.
3 Zonen · 400 €
ENDOLIFT®
Minimalinvasive Laserbehandlung mit dem LASEmaR® 1500 (1470 nm): Mikrofasern erwärmen gezielt das Unterhautgewebe, straffen die Haut und reduzieren überschüssiges Fett.
ab 1.200 €
Termin & Beratung
Ihr nächster Schritt: ein persönliches Gespräch.
Jede Behandlung beginnt mit einer Beratung in der Villa Hupfeld. Rufen Sie uns an, schreiben Sie uns per WhatsApp oder fragen Sie Ihren Wunschtermin online an.
Öffnungszeiten: Di–Fr 11–19 Uhr
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Ärztliche Leitung
Christos Dimas
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie · Ästhetische Medizin seit 2018
Mitglied der DGBT und ISAC
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